Bemerkenswert

Too Good To Go

Eine Organisation im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung…

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„Too Good To Go“, so heißt eine App, die sich seit dem 14. Januar 2016 gegen Lebensmittelverschwendung und für die Umwelt einsetzt. Die Idee dahinter ist einfach, aber doch genial. Jeder Nutzer bekommt eine Liste der Geschäfte angezeigt, die in seiner Umgebung an dem Programm teilnehmen. Darin enthalten ist der Name des Geschäfts, dessen Standort, die Produkte, die dort angeboten werden und der Preis, den das Geschäft für eine Portion verlangt. Daran teilnehmen können Weiterlesen „Too Good To Go“

Shanghai Travel Review

Meine Reise nach Shanghai (Teil 1)

Anfang des Jahres wagte ich eine 14-tägige Reise nach Shanghai, alleine und ohne jemals zuvor einen Langstreckenflug gemacht zu haben. Die vielen Erfahrungen und Eindrücke, die ich dort gemacht habe, waren es alle mal Wert! Ziel meiner Reise war es, Shanghai mit all seinen Facetten kennenzulernen und mich auch fern ab von touristischen Plätzen zu bewegen um möglichst alles zu sehen und das hab ich geschafft.

Mir hat es Spaß gemacht, eine neue Kultur kennenzulernen in der es so viele Gebräuche und Rituale gibt, die sich von unseren unterscheiden. Aus diesem Grund möchte ich darüber schreiben und denen, die das lesen, einen Einblick in eine andere, sehr viel größere und vollere Welt zu verschaffen. Um das Ganze irgendwie übersichtlich zu gestalten (glaubt mir, das war es bei weitem nicht) werde ich meinen Bericht nicht, wie ursprünglich geplant nach Tagen gliedern, sondern nach Themen und diese dann so gut es geht zusammenfassen.

 

Märkte und Macken derer, die sie betreiben…

Am ersten Tag erkundete ich die Gegend rund um den Compound, in dem ich lebte. Hier gab es kleine Märkte und Einkaufsstraßen, die ausschließlich von Chinesen betrieben und besucht wurden. Dementsprechend begeistert waren die Menschen dort, dass es einen „lǎowài“ (Ausländer) ins tiefste China verschlägt. Hemmungslos machten sie Fotos von mir und bestaunten mich und oft auch das, was ich angefasst hatte, wenn ich mir in einem Geschäft etwas genauer ansehen wollte. Ich war beispielsweise in einem kleinen Laden, suchte nach traditionellen Gewändern und probierte einige an. Im Nu bildete sich ein kleiner Pulk von drei bis fünf Frauen um mich und alles was ich anfasste oder anprobierte wurde anschließend sofort beschlagnahmt, begutachtet und (teilweise) auch gekauft. – Ungeachtet dessen, ob ich vorhatte es selbst zu kaufen. ^^  Was für mich diesbezüglich auch neu war, waren die „Schreier“, die tatsächlich nichts anderes taten, als den ganzen Tag vor ihrem Laden zu stehen und die vorbeilaufenden Leute lauthals herbeizurufen und mit Megafonen oder Holzratschen auf sich und den Laden aufmerksam zu machen. Witzig fand ich auch, dass jede Kleinigkeit zu einem Beruf gemacht wurde.

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Nanjing Road

So standen im Eingang eines Ladens zwei Frauen, von denen die eine ein Schild hochhielt, auf dem stand, dass es in diesem Laden Rabatte gab und die Frau neben ihr trommelte, um auf dieses Schild aufmerksam zu machen.

Bei diesem einen kulturellen Unterschied sollte es jedoch nicht bleiben. Kurze Zeit später, als ich durch ein Lebensmittelgeschäft ging und die verschiedenen Dinge bestaunte, die es dort zu kaufen gab, stieß ich auf das wohl schönste Geschenk, dass man einem Chinesen machen kann. Ihr denkt jetzt vielleicht an eine schöne Uhr, ein besonderes Kleidungsstück, Süßigkeiten oder Ähnliches.

– Nene, viel besser ^^:20180305_154858

Das, was ich dort fand, war eine schon fix und fertig vorbereitete Schweinemaske, die mich mit ihren schiefen Zähnen angrinste und nur darauf wartete einen Chinesen an Neujahr zu beglücken.

Ich war so fasziniert von den Unterschieden, die sich zwischen der deutschen und der chinesischen Kultur auftaten, dass ich nicht anders konnte, als alles zu fotografieren, was mir andersartig vorkam. Ich denke, dass das auch der Grund ist, warum man chinesische Touristen in Deutschland auch nur hinter oder vor einer Kamera vorfindet. Und ich muss sagen, ich kann das absolut nachvollziehen, denn wie sollte man es sonst den Zuhausegebliebenen beschreiben? Manches überschreitet einfach jegliche Vorstellungskraft.

In einer Markthalle, nahe des Compounds in dem ich lebte, konnte man Obst, Gemüse und Fleisch kaufen. An sich ein ganz normaler Markt. Mit dem Unterschied, dass die Ware nicht hinter Glasscheiben und auf Eis gelegt war, sondern einfach auf Tischen, an denen man ohne jeden Abstand vorbeigehen konnte. In den Gängen hingen Schweineköpfe und -Lungen an Haken von den Tischen und in vergitterten Körben konnte man Frösche, Aale und Fische bestaunen, die dort fangfrisch und lebendig verkauft wurden. Auch auf dem Weg zu der Markthalle hingen mehrere Fische an einem Kleiderbügel zum Trocknen. – Ganz normal.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es gibt allerdings verschiedene Märkte. Der oben Beschriebene ist einer, der normalerweise nicht von Touristen aufgesucht wird. Märkte wie das Carrefour zum Beispiel haben andere Standards und werden auch von Touristen besucht. Dort findet man auch die typischen Glasscheiben, die den Kunden von den Lebensmitteln trennen. Zwar sind diese nicht so hoch, aber sie sind da 😉 Lebendige Ware findet man dort allerdings trotzdem zu Hauf. Genauso wie das typische Chinese Food, bei dem mir vor allem der eingelegte Hühnerfuß im Gedächtnis geblieben ist, der mundgerecht verpackt war wie ein Snack. Vielleicht werde ich ihn irgendwann einmal probieren und berichten wie er schmeckt, aber ich fühlte mich damals noch nicht bereit dazu. ^^

 

Ich hoffe ich konnte euch hiermit einen kleinen Einblick in die Markt-Kultur Shanghais verschaffen. Wenn euch diesbezüglich ein Thema besonders interessiert, dann schreibt eure Fragen dazu gerne in die Kommentare 🙂

 

(*Mittlerweile wurde das Marktviertel rund um den Compound vollständig abgerissen.)

 

 

 

 

 

 

 

Der Pokémon GO Hype

Pokémon GO ist seit dem 13. Juli 2016 auf dem Markt und hat zu Beginn einen riesigen Hype ausgelöst, der nach kurzer Zeit wieder abgeebbt ist und der jetzt wieder zurückzukommen scheint. Auf den Straßen der Großstädte tummeln sich die Trainer und kämpfen gemeinsam in sogenannten „Raids“ gegen einen Gegner. Immer mehr Leute laufen alleine oder in Gruppen umher, starren auf ihr Handy und machen die typische „Wisch-Bewegung“, die man macht um einen Pokéball zu werfen. Die Pokéstops in den Städten erblühen neuerdings wieder, sobald ein seltenes Pokémon angekündigt wird, in einem zarten Rosa, weil Trainer ihre Lockmodule verwenden um eben dieses Pokémon zu fangen (hierbei sieht es aus, als würden rosa Blütenblätter aus den Pokéstops fallen).

Die neuen Features sind sehr teambildend ausgerichtet und regen dazu an,

Weiterlesen „Der Pokémon GO Hype“

Street Food Festival Saarbrücken 2018

Auf dem diesjährigen Festival wurde man am Eingang zuerst um drei Euro Eintrittsgeld erleichtert und konnte anschließend in eine Welt kulinarischer Köstlichkeiten eintauchen.

Vom Roastbeef, bis zur indischen Teigtasche (Samosa) war dort alles zu finden.  Und wir haben gemeinsam vier verschiedene Stände ausprobiert. Unser erster Halt war an einem indischen Stand, an dem es die oben genannten Teigtaschen gab. Hier konnte man Weiterlesen „Street Food Festival Saarbrücken 2018“

Wie kriege ich einen Dübel aus der Wand??

Leute, das glaubt mir keiner!

Ich bin kürzlich umgezogen und der Vormieter hat einige Dübel in der Wand gelassen. Die ganzen Handwerker-Seiten empfehlen alle, dass man den Dübel mit der Schnabelzange (die, die vorne spitz zu läuft) vorsichtig herauszuziehen. Wie soll das aber gehen, wenn der Dübel quasi Eins mit der Wand geworden ist und man keine Angriffsfläche hat?!

Ich hab dann einfach DEN Lifehack erfunden! Weiterlesen „Wie kriege ich einen Dübel aus der Wand??“

WordPress und seine Tücken

Wie ihr seht, steht dieser Blog noch ganz am Anfang und das bedeutet, dass ich mir jeden Tag die Frage stelle, wie ich ihn noch benutzerfreundlicher gestalten und die Leser zum Kommentieren anregen kann.

Heute habe ich dann mal herausgefunden, wie ich es euch ermöglichen kann zu kommentieren ohne bei WordPress registriert zu sein! Find ich super! Ich mag es nicht, wenn man gezwungen wird seinen Namen oder Ähnliches preiszugeben, nur um seine Meinung öffentlich zu machen. Jetzt reicht es wenn man seine E-mail einträgt (optional noch Name und Website) und diese wird mir dann auch nicht angezeigt, ich hab’s getestet. 😉

Also wenn jemand kommentiert und dabei nur seine E-Mail Adresse angibt kriege ich eine Nachricht in der steht: “ „Jemand“ hat deinen Beitrag kommentiert.“ und darunter noch der entsprechende Kommentar.

Das Ganze birgt zwar die Gefahr, dass Hater sich durch ihre Anonymität noch sicherer fühlen und sich mehr trauen, aber das Risiko gehe ich erstmal ein bis der Fall eintritt.      – Falls er überhaupt je eintritt!

Bis dahin freue ich mich auf zahlreiche Kommentare und spannende Diskussionen!      Traut euch einfach! 🙂

In der Zeit schau ich mal, ob ich’s schaffe auch die Likes ohne Anmeldung möglich zu machen. Wenn einer von euch dazu einen Tipp hat, gerne her damit!^^

 

Bis dann ;3

 

 

Das Phänomen Mensch

Menschen sind ja doch ein Phänomen für sich. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Sie brauchen Freunde und wollen doch allein sein. Sie wollen eine Beziehung und auch nicht. Sie lieben sich und hassen sich.

Unter all diesen Menschen gibt es auch viele Zweigesichtige. Vorne herum sind sie dein bester Freund und wenn du dann weg bist, lästern sie über dich und erzählen, dass sie dich eigentlich nur ertragen. Dann gibt es noch die, die um jeden Preis akzeptiert werden wollen, auch wenn sie sich dadurch selbst verlieren und am Schluss einfach nur Teil einer ekelhaft homogenen Masse sind. Dabei ist doch gerade die Heterogenität das, was uns ausmacht! Weiterlesen „Das Phänomen Mensch“